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Kultur

Das Museum zeigt das Kunstwerk Pfarrei gespeichert Plünderungen von 1936.

PFARRMUSEUM

Öffnungszeiten: Gottesdienstzeiten

Adresse: Plaza de la Iglesia s/n

Das Pfarrmuseum, das sich in der Kirche selbst befindet, und in dem die wenigen künstlerisch wertvollen Stücke ausgestellt werden, die vor der Plünderung des Jahres 1936 gerettet werden konnten, wurde 1982 eingeweiht.

Im ehemaligen Kapitelsaal und dem ehemaligen Archiv wird eine kleine Sammlung von Silberschmiedearbeiten und Gemälden aufbewahrt. Unter Erstgenannten sind das Prozessionskreuz von Agustín Roda (1636); zwei Monstranzen (eine manieristische und eine von Ende des 19. Jh. Jahrhunderts); ein Reliquienschrein "Lignum Crucis" aus dem 17. Jh., ein barocker dem Hl. Benedikt geweihter Reliquienschrein; zwei Kelche, ein gotischer aus der zweiten Hälfte des 15. Jh., und der andere aus der Renaissance, der ersten Hälfte des 16. Jh. und ein weiterer, guamaltekischen Ursprungs, aus dem letzten Drittel des 18. Jh.; Altarpulte gotischen Stils vom Hauptaltar und sonstige liturgische Gegenstände.

Die Gemäldesammlung besteht aus den vier Ölgemälden des ehemaligen Altarbildes des Hauptaltars "Christus Taufe", "Martyrium des Täufers", "Ankündigung" und "Himmelfahrt" aus der Schule Espinosas; den alten Türen der Orgel, "David vor dem König Saul" und "König David zupft die Harfe ", gezeichnet von Vicente Guilló 1692, die "die Kommunion der Apostel" der Schule Ribaltas.

Ebenfalls in den Räumen erhalten sind einige Zierstücke, wie der gold- und silberbestickte Umhang der Muttergottes der Schutzbedürftigen. Die Ausstellung ist hervorragend angelegt, eine eingehende Besichtigung ist lohnend.


KULTURHAUS

Ein Gebäude mit Renaissance-Charakter, obwohl wir es wegen der verwendeten Quadersteine auch auf das Ende des 15. Jh. datieren könnten. Es liegt in der Calle Virgen de los Desamparados. Möglicherweise war darin die Justiz untergebracht, doch offensichtlich war es über Jahrhunderte Sitz des Stadtrates. Eine Zeit lang war in dem Gebäude auch ein Gefängnis untergebracht, eine Aussparung in der Fassade hat deshalb immer noch ein Gitter. Heute finden in dem Gebäude kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen statt, ebenso darin untergebracht sind die Musikschule und eine öffentliche Bibliothek.